Mit Storytelling Interesse wecken: Erzählen Sie doch mal!

Man muss nicht, aber man kann durchaus mal: nämlich etwas ganz anderes schreiben als „Bestellen Sie jetzt!“ Klar, jeder gute Gebrauchtwagenhändler poliert die Karosserien und hat die niedrigsten Preise. Aber zusätzlich hat er Geschichten auf Lager, die dem Kunden Zeit (und ein paar Gründe) geben, Zutrauen zu fassen. Die Geschichten vom Gebrauchtwagenhändler gehen natürlich ganz, ganz anders als die vom Biobäcker und vom Einrichtungshaus. Aber ein paar Strickmuster gibt es, die kann man sich merken:

Die Einleitung ist unterhaltend, macht neugierig oder trifft ein wahrscheinliches Interesse. Am besten alles zugleich. Aber sie erscheint zweckfrei: kein Angebot, nicht der Hauch von einem Produkt. Sie erzählen wie gerade zurück aus dem Urlaub. Im zweiten Schritt formulieren Sie ein paar persönliche Gedanken dazu. Persönliche!! – Einfach, aber nicht banal. Originell, aber nicht albern. Gerade so, dass der Leser am Schluss gerne bereit ist, mit Ihnen in die Zielgerade einzubiegen. In diesem dritten Schritt – keiner hat‘s gemerkt – führen Sie ganz entspannt vor, was das alles mit der typischen Qualität Ihrer Arbeit zu tun hat. Aus, mehr nicht.

Das funktioniert, versprochen! Ich mache das selbst mit meinen „Mitteilungen aus der Provinz“ hier. Und ich bin nicht der Einzige. Die von mir hochgeschätzte Agentur BGP (Berlin, Oberhausen) hat vor einiger Zeit ein traumhaft motivierendes Magazin herausgegeben, das von so einem Text eingeleitet wird. Den habe ich völlig neidfrei als hübsches Beispiel in den „Mitteilungen“ von heute veröffentlicht (unter dem Titel „Das Leben ist wie eine Sandburg“).

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