Bewertungen und Rezensionen

Kritiken vom Texter – legitim oder Fake?

Beispiel 1:
Wenn Sie ein Hotel betreiben, bekommen Sie auch gegen gute Bezahlung von mir keine 5 Sterne, außer ich war (unerkannt) tatsächlich da und finde, Ihr Laden verdient die Bestnote. Und dann müssten wir noch vereinbaren, dass meine Bewertung erkennbar bestellt war. Ich werde genau das schreiben, was ich auch als normaler Gast schreiben würde. Die Sache muss sauber sein. Aber wenn das alles gegeben ist, dann mache ich auch so etwas.

Beispiel 2:
Der Herausgeber des Buchs „Erinnerungen an das 20. Jahrhundert“ von Manfred Jannot hat mich gefragt, ob ich eine Rezension schreiben würde; ich bekäme das Buch umsonst zugeschickt. Ich habe zugesagt, war ziemlich angetan und habe die Besprechung bei Amazon und einigen anderen Plattformen publiziert. Es sollte ausdrücklich keine Gefälligkeitsbewertung sein (wir stehen in geschäftlicher Verbindung!) und es ist auch keine.  Aber ich habe mir trotzdem Gedanken über die Spielregeln in solchen Fällen gemacht …

Rezensionen – da gibts für mich verschiedene Gattungen: Solche, die den Lesern dienen; solche, die positiv oder negativ tendenziös sind; und solche, die der Kritiker nur für sein Ego schreibt. Ich schreibe Rezensionen, die dem Leser dienen. Und zwar nach dem Prinzip, die besten Gründe zu nennen, warum man das Buch lesen sollte.

Verrisse dienen ja nur dann dem Leser, wenn ein schlechtes Buch gehypet wird und daher Menschen vor einem solchen Schwindel gewarnt werden sollten. Ansonsten fallen Verrisse meistens in die Ego-Streichel-Kategorie. Denn was nützt es, wenn ich darauf herumreite, dass Inhalt bzw. Stil weder Churchill noch Goethe noch Edgar Wallace ist? Auch wenn alle derartigen Vergleiche im Einzelfall stimmen können – sie werden der Sache ja nicht gerecht. Also ist es legitim, das wegzulassen, was das Buch alles nicht ist, oder? Ich bin ja nicht Reich-Ranicki …

Sinngemäß das Gleiche gilt auch für andere Dinge, die ich in Ihrem Auftrag bewerten soll.

Bewertungen bestellen: gerne, wenn es der Wahrheitsfindung dient

Ob Bewertung, Buchbesprechung, Rezension oder andere Kritiken: Garantiert sind bei mir Wohlwollen, exzellente Formulierung, gehaltvolle Schilderung. Was es nicht gibt, ist Lobhudelei. Die Regeln sind so:

  • Sie geben mir Produkt bzw. Dienstleistung zum Test und bekommen von mir zunächst eine grobe Einschätzung.
  • Sie erhalten dann von mir gegen Honorar eine Bewertung in einem vorher vereinbarten Umfang, die Sie verwenden können oder nicht.
  • Abänderungen des Textes sind nur mit meiner ausdrücklichen Zustimmung erlaubt.
  • Andere Formen der Bewertung, z. B. Einträge in Online-Portalen unter meinem Namen, sind verhandelbar.

Anfragen und weitere Informationen: 1 Klick rechts in das Feuerzeug

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