Briefe

Ein Texter für Briefe? Unbedingt, wenn es die Sache wert sein soll!

Hinter mir im Regal stehen sieben dicke Ordner voller Briefe. Briefe an mich ebenso wie Kopien meiner Briefe: meist Privates, immer wieder aber auch besondere Briefe an Firmen, öffentliche Stellen etc. Aberhunderte Seiten. Ich kann Briefe schreiben; das bekomme ich nicht selten gesagt. Aber was nutzt Ihnen jetzt ein Brief-Texter?

Zum einen werden immer weniger Briefe verschickt, und dieser Trend soll auch anhalten. Zum anderen sind Briefe als solche schon zunehmend exklusiv – im positiven Sinne. Ob privat, geschäftlich oder in öffentlichen Angelegenheiten: Eine persönliche Nachricht in Briefform empfinden Menschen heute als etwas Besonderes. Kein Wunder, denn Briefe bleiben eine wertvolle Option. Andere Medien hingegen werden immer kurzlebiger (Fernschreiber 70 Jahre; Fax seit 1979, aussterbend; E-Mail ebenfalls schon in der Defensive; Chatnachrichten und Messengerdienste erleben fieberhaft wechelnde Hypes).

Wann ist ein Brief das richtige Medium?

Der individuelle Brief verleiht Ihrer Nachricht ein Maximum an Bedeutung und Wertschätzung. Aber nur, wenn er wirklich „wohlgesetzt“ ist. Das wird oft falsch verstanden: als förmlich, steif, geschraubt. Nein! Ein guter Brief trifft den passenden Ton für den Empfänger. Diese „Tonality“ ist sehr individuell und reicht von chilled bis staatsmännisch.

Ehrlich gesagt, es ist aufwändig, Briefe zu schreiben, die „ankommen“. Aber es gibt Fälle, in denen sich dieser Aufwand lohnt:

  • wenn ein wirklich hervorragender erster (oder letzter) Eindruck erforderlich ist
  • wenn eine Nachricht unter vielen anderen hervorstechen muss, um Beachtung zu finden
  • wenn die mögliche Wirkung des Briefs sowieso fast jeden Einsatz rechtfertigt
  • wenn Unverwechselbarkeit eine Rolle spielt – ob nun die Unverwechselbarkeit einer Person oder die Profilschärfe eine Corporate Identity
  • wenn es um herausragende private oder geschäftliche Anlässe geht

Briefe schreiben lassen – Es gibt da ein Problem. Aber es lässt sich lösen.

Sie bekommen nach eingehenden Vorgesprächen – es soll ja alles perfekt stimmen – die bei mir bestellte Briefvorlage. Sie spüren: Genau das wollte ich ausdrücken. Aber Sie spüren auch, dass der Empfänger oder die Empfängerin Ihnen das nicht abnehmen wird. Sie sind eigentlich nicht so ein Briefschreiber. Das ist jetzt eben das klassische Problem beim Schreiben für andere.

Aber es gibt auch eine klassische und sehr bewährte Lösung dafür. Sie finden Sie unter „Grenzfälle“ beim Ghostwriting.

Auf die Briefform achten und… keine Formbriefe verschicken

Nein, Briefe mit der Hand schreiben müssen Sie auch in den oben aufgezählten Fällen nicht. Aber Sie können! Vorausgesetzt, Ihre Handschrift ist leicht (!) leserlich und, ja: wenn sie schön ist. Denn selbst bei großer Sympathie scheuen viele Menschen die Mühe, etwas schwer Lesbares – womöglich sogar mehrmals – zu lesen. Ein angenehmes Lese-Erlebnis ist das Ziel.

Also den Brief ausdrucken. Originelle Variante kann in besonderen Fällen auch eine Schreibmaschine sein. Jedenfalls aber: Vergessen Sie die sklavische Befolgung der DIN 5008 – ohne zwanghaft originell sein zu wollen. (Außer vielleicht,  wenn Sie sich als Bürofachkraft bewerben wollen.) Ich berate Sie ansonsten gerne auch zu Ihrer individuell optimalen Briefgestaltung im Einzelfall und in den Details:

  • Schriftart, Layout und Gliederung des Brieftexts
  • Anrede mit der Hand, Briefkopf oder nicht, wozu PS…?
  • Papierart, Format, Kuvert mit und ohne Fenster – viele Vor- und Nachteile
  • Briefmarke: dezente Botschaft oder Faust aufs Auge
  • Soll ich den Brief überhaupt abschicken? – und andere heikle Fragen

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